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Stresssymptome-Check: Welche Stress-Symptome zeigt dein Körper?
Stress zeigt sich im Körper oft als Verspannung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Herzklopfen oder schlechter Schlaf. Dieser Check fragt nach zwölf solchen Beschwerden in den letzten vier Wochen und zeigt, welche Körperbereiche bei dir am stärksten betroffen sind. Brustschmerzen oder Atemnot gehören immer ärztlich abgeklärt.
Selbsttest
Stresssymptome-Check
12 Fragen · 1 Zusatzfrage · etwa 3 Minuten · in den letzten vier Wochen
- Brustschmerzen und Atemnot können auf einen Herzinfarkt oder eine andere ernste Erkrankung hinweisen. Lass solche Beschwerden ärztlich abklären, auch wenn sie wieder vorbei sind. Treten Schmerzen in der Brust gerade auf, wähle immer den Notruf.
Deine Antworten bleiben in diesem Browser. Ein Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Grundlage: Eigener Check von check-dich-selbst.de, Beschwerden nach der Gesundheitsinformation des Bundesgesundheitsministeriums (gesund.bund.de/stress), kein validierter Fragebogen.
So wird ausgewertet
Der Check fragt nach zwölf körperlichen Beschwerden, die bei Stress häufig auftreten. Du gibst jeweils an, wie oft du sie in den letzten vier Wochen hattest: gar nicht (0 Punkte), ab und zu (1 Punkt), häufig (2 Punkte) oder fast jeden Tag (3 Punkte). Zusammen ergibt das 0 bis 36 Punkte. Eine dreizehnte Frage nach Brustschmerzen und Atemnot zählt nicht zur Summe. Beantwortest du sie mit Ja, erscheint unabhängig vom Ergebnis ein Hinweis, die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen.
| Punkte | Einordnung | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| 0 bis 6 | Kaum Beschwerden | Dein Körper meldet in den letzten vier Wochen wenig. Einzelne Beschwerden können trotzdem vorkommen. |
| 7 bis 12 | Einzelne Beschwerden | Im Schnitt liegst du höchstens bei "ab und zu". Mehrere Zeichen tauchen gelegentlich auf, oder wenige davon häufig. |
| 13 bis 24 | Deutliche Beschwerden | Im Schnitt liegen deine Antworten zwischen "ab und zu" und "häufig". Dein Körper meldet sich regelmäßig. |
| 25 bis 36 | Viele, häufige Beschwerden | Im Schnitt liegen deine Antworten über "häufig". Mehrere Bereiche sind stark betroffen. |
Die Grenzen folgen der Antwortskala. Mit 12 Punkten hast du im Schnitt "ab und zu" angegeben, mit 24 Punkten im Schnitt "häufig". Die unterste Stufe endet bei 6 Punkten, das entspricht im Schnitt jeder zweiten Beschwerde ab und zu. Vergleichswerte anderer Menschen gibt es nicht, weil der Check nicht an einer Stichprobe erprobt wurde.
Unter dem Ergebnis nennt der Check die Körperbereiche, bei denen du mindestens eine Beschwerde häufig oder fast täglich hattest: Muskeln und Kopf, Herz und Atmung, Magen und Darm, Schlaf und Energie sowie Haut. So siehst du auch bei einer niedrigen Summe, wo dein Körper sich am deutlichsten meldet.
Was der Check misst
Dieser Stresssymptome-Check ist ein eigener Check von check-dich-selbst.de und kein validierter Fragebogen. Er hilft dir, körperliche Beschwerden der letzten Wochen zu sortieren und mit deiner Belastung in Verbindung zu bringen, etwa als Vorbereitung auf ein Gespräch in der Hausarztpraxis.
Die Auswahl der Fragen stützt sich auf die Gesundheitsinformation des Bundesgesundheitsministeriums. Sie nennt als körperliche Zeichen von Stress unter anderem Verspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, Zähneknirschen, Hautprobleme und Atemnot, als psychische Zeichen unter anderem Schlafstörungen und Nervosität [1]. Herzklopfen und schnelleres Atmen gehören zur Alarmreaktion des Körpers [1, 2]. Daraus ergeben sich je drei Fragen zu Muskeln und Kopf, zu Magen und Darm und zu Schlaf und Energie, zwei zu Herz und Atmung und eine zur Haut.
Der Check unterscheidet sich von zwei verwandten Seiten. Der Akute Stress-Check fragt, was dein Körper genau jetzt in einer belastenden Situation meldet. Das Screening zu chronischem Stress fragt nach den Folgen von Dauerstress über drei Monate, auch im Verhalten. Dieser Check bleibt beim Körper und bei den letzten vier Wochen.
Grenzen des Tests
Keine der zwölf Beschwerden ist ein sicheres Zeichen für Stress. Kopfschmerzen, Herzklopfen, Durchfall oder schlechter Schlaf haben viele mögliche Ursachen, von Infekten über Medikamente bis zu Erkrankungen von Herz, Schilddrüse oder Darm. Der Check zählt Beschwerden, er sucht ihre Ursache nicht. Viele Punkte heißen also nur, dass dein Körper sich häufig meldet. Ob Stress dahintersteckt, kann eine ärztliche Untersuchung klären.
Umgekehrt schließt ein niedriger Wert eine starke Belastung nicht aus. Manche Menschen spüren Stress vor allem in Gedanken und Gefühlen, kaum im Körper. Dazu passt eher der Stresstest, der nach Zeitdruck, Grübeln und Gereiztheit fragt.
Wann du dir Unterstützung holen solltest
Ein Herzinfarkt beginnt häufig mit Schmerzen in der Brust, oft zusammen mit Todesangst, Blässe und Schweißausbrüchen. Luftnot, Übelkeit und Erbrechen können hinzukommen. Die Schmerzen können in einen Arm, den Rücken, den Hals oder den Oberbauch ausstrahlen. Bei Frauen können Luftnot, Übelkeit und Erbrechen auch die einzigen Anzeichen sein. Treten Schmerzen in der Brust auf, wähle immer den Notruf 112. Sie dauern mehr als fünf Minuten an und gehen durch körperliche Ruhe nicht weg [3]. Auch eine Panikattacke kann sich wie ein Herzinfarkt anfühlen, mit Herzrasen, Brustschmerz und Schwierigkeiten beim Atmen [7]. Ob das eine oder das andere vorliegt, kannst du selbst nicht sicher unterscheiden.
Ohne Notfall lohnt sich ein Termin in der Hausarztpraxis, wenn Beschwerden über Wochen anhalten, neu sind oder dich im Alltag einschränken. Bei lang anhaltenden Stressphasen mit solchen Beschwerden helfen Hausärztinnen und Hausärzte und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, einen Weg aus dem Dauerstress zu finden [1]. Weitere Anlaufstellen stehen auf der Seite Hilfe finden.
Wie Stress auf den Körper wirkt
Stress ist eine natürliche Reaktion auf starke Belastung: Der Körper geht in Alarmbereitschaft, um mehr leisten zu können [1]. Nach der Beschreibung der Harvard Medical School meldet das Gehirn eine Gefahr über den Hypothalamus an das Nervensystem. Die Nebennieren schütten Adrenalin aus, das Herz schlägt schneller, Puls und Blutdruck steigen, die Atmung wird schneller und kleine Atemwege in der Lunge weiten sich. Zucker und Fette gelangen ins Blut und stehen als Energie bereit. Hält die Bedrohung an, sorgt eine zweite Hormonachse dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird [2]. Gleichzeitig fährt der Körper die Tätigkeit von Magen, Darm und Blase herunter [1].

Das erklärt, warum Stress so oft im Bauch und in der Brust spürbar ist. Ist die Bedrohung vorbei, sinkt das Cortisol, und ein anderer Teil des Nervensystems bremst die Reaktion wieder [2]. Problematisch wird es, wenn diese Bremse selten zum Zug kommt. Das Bundesgesundheitsministerium beschreibt drei Phasen: Alarmreaktion, Widerstand und Erschöpfung. In der Erschöpfungsphase sinken Leistungsfähigkeit und Abwehrkräfte, Infekte werden häufiger [1]. Welche Beschwerden in Körper, Gefühlen und Verhalten typisch sind, erklärt der Ratgeber Stress-Symptome ausführlicher.
Welche Beschwerden häufig sind und was sonst dahinterstecken kann
Wie eng Stress und Beschwerden zusammenhängen, zeigt der Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse. Von den Befragten, die sich häufig oder manchmal gestresst fühlen, berichteten 62 Prozent von Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen und 61 Prozent von Erschöpfung. Bei Menschen, die selten oder nie gestresst sind, waren es 50 und 24 Prozent. Auch Schlafstörungen kamen bei Gestressten häufiger vor, mit 47 gegenüber 34 Prozent [4]. Die Zahlen zeigen einen Zusammenhang, sie beweisen nicht, dass der Stress die Beschwerden verursacht.

Einige Beschwerden haben häufige andere Ursachen, an die du denken solltest. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann Herzklopfen, Herzrasen, innere Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit, Schwitzen und Gewichtsverlust trotz Hunger verursachen [5]. Das ähnelt einer Stressreaktion. Zur Abklärung gehören ein ärztliches Gespräch, eine Untersuchung und Bluttests. Spannungskopfschmerzen sind meist dumpf und drückend, manchmal wie ein Ring um den Kopf. Stress ist ein häufig beobachteter Auslöser, die eigentliche Ursache ist ungeklärt. Bei immer wiederkehrenden Kopfschmerzen rät die Gesundheitsinformation zu einem Arzttermin, auch weil häufige Schmerzmittel die Kopfschmerzen selbst verstärken können [6].
Herzrasen, Schwitzen, Zittern und Atemnot, die plötzlich und heftig auftreten, können zu einer Panikattacke gehören [7]. Wenn du solche Anfälle kennst, hilft der Panikattacken-Test beim Einordnen.
- Behörde Stress: Auswirkungen auf Körper und Psyche. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 14.01.2026. abgerufen am 28.10.2026
- Organisation Understanding the stress response. Harvard Health Publishing, Harvard Medical School. Stand 03.04.2024. abgerufen am 28.10.2026
- Behörde Herzinfarkt. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de, in Zusammenarbeit mit dem IQWiG. Stand 28.08.2020. abgerufen am 28.10.2026
- Studie TK-Stressreport 2025. Techniker Krankenkasse. Stand 26.11.2025. abgerufen am 28.10.2026
- Behörde Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de. Stand 23.02.2026. abgerufen am 28.10.2026
- Behörde Spannungskopfschmerzen. Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de, in Zusammenarbeit mit dem IQWiG. Stand 21.10.2022. abgerufen am 28.10.2026
- Behörde Panic Disorder: When Fear Overwhelms. National Institute of Mental Health (NIMH). Stand o. J.. abgerufen am 28.10.2026
Hinweis: Ein Selbsttest gibt dir eine erste Einschätzung. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Untersuchung und keine Diagnose.
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